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Dies erfordert eine Absage an alle konventionellen Normen und Beschraenkungen circensischen Verhaltens: Abschied von den durch schlechtes Gewissen angeregten untauglichen Legitimationsversuchen, die sich "artgerechte" Haltung nennen; Verzicht auf vermeintlichen Statusgewinn durch "exotische" Tiere; Schluss mit der servilen Nachaeffung jeglicher Versatzstücke aus der Rumpelkammer des "panem et circencis". Kein peitschenknallender "Herr und Meister", der als Dompteur vor der geknechteten Kreatur steht und sie zum Gaudi der Massen entwürdigende "Tricks" zeigen laesst. In kompromissloser Abkehr von dieser Fehlentwicklung der konventionellen Tiernummern in die Gefilde der Trivialitaet und der Geschmacklosigkeiten formuliert der CIRCUS MAUS konseqünt sein Ziel: Er will gute Unterhaltung bieten, die nicht als Volksbelustigung auf Kosten der Tiere geht. Die Mischung aus selbstgefaelliger Ahnungslosigkeit und kritikloser Begeisterung, die bisher die allgemeine Einstellung den Tiernummern gegenüber gepraegt hatte, soll einem tieferen Verstaendnis d es ZusammenWirkens von Mensch und Tier weichen. Die Konseqünz aus dieser Einsicht kann nur eine klare Absage an den überholten Formalismus und das starre Festhalten an überkommenen Traditionen des profanen Circus sein. Diese Erkenntnis sagt schon viel darüber aus, was der CIRCUS MAUS NICHT sein will: naemlich kein herkömmliches Circusunternehmen nach üblichem Schema. Kein "Menschen, Tiere, Sensationen" auf der billigen Tour, aber auch kein Betroffenheits-Spektakel für intellektülle Schöngeister. Stattdessen versteht sich der Begriff "Circus" im wörtlichen Sinn und ist hier ganz semantisch zu begreifen: CIRCULUS VITIOSUS - "Zirkelschluss, bei dem das zu Beweisende in der Voraussetzung enthalten ist. Schön wenn wir Ihr Interesse geweckt haben. Werfen Sie doch noch einen Blick in unser Fotoalbum oder lernen Sie die Stars unseres Circus kennen. |